Es kann nichts geschehen, was Gott nicht will. Was immer er aber will, so schlimm es auch scheinen mag, es ist für uns dennoch wahrhaft das Beste.

Thomas Morus (1478–1535), Staatsmann, Märtyrer

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Glaube & Vertrauen

Anlässe: Zum Nachdenken

Thomas Morus

Thomas Morus (1478–1535) war ein englischer Jurist, christlicher Humanist und Lordkanzler unter König Heinrich VIII. Er wurde durch sein staatsphilosophisches Werk „Utopia“ berühmt, starb wegen seiner Weigerung, die königliche Kirchenhoheit anzuerkennen, durch Hinrichtung und bleibt wegen seiner Beteiligung an der Verfolgung früher Protestanten historisch umstritten. Für Bibelleser heute veranschaulicht seine Biografie die Spannung zwischen Gewissensentscheidung gegenüber weltlicher Macht und den Härten konfessioneller Glaubenskämpfe.

Alle Zitate von Thomas Morus (5)

Mehr zu diesem Thema

In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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