O christloser Mensch! Auch du wirst diese Stimme hören. Deine Seele wird sie in der Hölle hören, dein Leib wird sie im Grab hören; und der Tod und die Hölle werden die Toten herausgeben, die in ihnen sind. Du willst seine Stimme jetzt nicht hören, aber du musst sie dann hören. Du wirst herauskommen wie Lazarus und vor Gott stehen. Vielleicht möchtest du lieber still im Grab liegen bleiben. Oh! Lasst die Felsen auf mich fallen und die Berge mich bedecken. Vielleicht wirst du dich an die Wände des Grabes klammern und deinen gebrechlichen Sarg in deinen Armen halten. Vielleicht möchte deine Seele still in der Hölle liegen. Oh! Lasst mich in Ruhe! Lasst die brennende Welle für immer über mich ergehen, lasst den Wurm nagen und niemals sterben. Aber du musst hervorkommen zur Auferstehung der Verdammnis. Du musst auferstehen zu Schande und ewiger Schmach.

Robert Murray McCheyne (1813–1843), Pfarrer

Bibelstelle: JHN.11.43

Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Zweifel & Anfragen

Anlässe: Zum Nachdenken

Robert Murray McCheyne

Robert Murray McCheyne war ein schottischer presbyterianischer Pfarrer, der von 1836 bis zu seinem frühen Tod 1843 an der St. Peter’s Church in Dundee wirkte. Er stand für eine calvinistische Erweckungsfrömmigkeit, die persönliche Heiligung, leidenschaftliche Verkündigung und eine konsequente Verwurzelung in der Schrift betonte. Bibellesern ist er heute vor allem durch seinen weit verbreiteten Bibelleseplan sowie durch seine Texte über Gebet und geistliche Hingabe bekannt.

Alle Zitate von Robert Murray McCheyne (40)

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Ich frage mich: Was bedeutet die Hölle? Ich behaupte: die Unfähigkeit zu lieben.

Fjodor Dostojewski

Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.

John Piper

Wenn ich in mir ein Verlangen finde, das keine Erfahrung in dieser Welt stillen kann, ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt geschaffen wurde.

C.S. Lewis

Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Ich möchte, dass ihr wißt: Wir werden Gottes Reich erreichen. Daher bin ich heute glücklich. Ich mache mir über nichts Sorgen. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.

Martin Luther King

Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.

Dietrich Bonhoeffer

Wir wissen nicht, was kommt; aber wir wissen, wer kommt. Das heißt: die Angst verlieren, weil ich die letzte Wirklichkeit kenne.

Helmut Thielicke

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

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