O Gott, lass deine Güt und Liebe mir immerdar vor Augen sein! Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen; sie leite mich zur Zeit des Glücks; und sie besieg in meinem Herzen die Furcht des letzten Augenblicks.

Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769), Dichter

Themen: Trauer & Trost, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod

Anlässe: Trost

Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769) war ein deutscher lutherischer Dichter und Professor für Philosophie und Poesie in Leipzig. Er galt als einer der einflussreichsten Schriftsteller der Aufklärung und Empfindsamkeit, der christliche Tugendethik und Glaubensfragen in Fabeln, Schriften und Vorlesungen vermittelte. Für Bibelleser heute ist er vor allem durch seine geistlichen Lieder wie „Jesus lebt, mit ihm auch ich“ präsent, die feste Bestandteile christlicher Gesangbücher geblieben sind.

Alle Zitate von Christian Fürchtegott Gellert (11)

Mehr zu diesem Thema

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

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