Zitate von Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769) — Dichter · Lutherisch · Deutschland

Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769) war ein deutscher lutherischer Dichter und Professor für Philosophie und Poesie in Leipzig. Er galt als einer der einflussreichsten Schriftsteller der Aufklärung und Empfindsamkeit, der christliche Tugendethik und Glaubensfragen in Fabeln, Schriften und Vorlesungen vermittelte. Für Bibelleser heute ist er vor allem durch seine geistlichen Lieder wie „Jesus lebt, mit ihm auch ich“ präsent, die feste Bestandteile christlicher Gesangbücher geblieben sind.

Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Sinn & Identität, Freude & Dankbarkeit, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Trauer & Trost, Frieden & Ruhe, Gnade & Erlösung

Zitate von Christian Fürchtegott Gellert

Der Herr hat mein noch nie vergessen, vergiss, mein Herz, auch seiner nicht!

Christian Fürchtegott Gellert

O Gott, lass deine Güt und Liebe mir immerdar vor Augen sein! Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen; sie leite mich zur Zeit des Glücks; und sie besieg in meinem Herzen die Furcht des letzten Augenblicks.

Christian Fürchtegott Gellert

Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraft? Wer lässt mich so viel Glück genießen? Ist's nicht sein Arm, der alles schafft?

Christian Fürchtegott Gellert

Schau, o mein Geist, in jenes Leben, zu welchem du erschaffen bist, wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist. Du hast ein Recht zu diesen Freuden, durch Gottes Güte sind sie dein. Sieh, darum musste Christus leiden, damit du könntest selig sein.

Christian Fürchtegott Gellert

Lebe, wie du, wann du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.

Christian Fürchtegott Gellert

Gott ist mein Hort! Und auf sein Wort soll meine Seele trauen.

Christian Fürchtegott Gellert

Wenn ich o Schöpfer, deine Macht, die Weisheit deiner Wege, die Liebe, die für alle wacht, anbetend überlege: So weiß ich, von Bewunderung voll, nicht, wie ich dich erheben soll, mein Gott, mein Herr und Vater.

Christian Fürchtegott Gellert

Nach der Prüfung kurzer Tage erwartet uns die Ewigkeit.

Christian Fürchtegott Gellert

Der wahre Ruhm ist bei Gott und nicht bei Menschenkindern!

Christian Fürchtegott Gellert

Mit dankbarem Gemüte freu ich mich deiner Güte.

Christian Fürchtegott Gellert

Der ist mein Freund, der mir stehts den Spiegel zeiget, den kleinsten Flecken nicht verschweigt, mich freundlich warnt, mich herzlich schilt, wenn ich nicht meine Pflicht erfülle.

Christian Fürchtegott Gellert

Belege: universitaetsarchivleipzig.de, literaturgeschichten.de

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