Sünde muss angesprochen werden, wenn sie dem Fehlenden ernsthaften Schaden zufügt – sei es durch unmittelbare Zerstörung oder indem sie seine Beziehung zu Gott oder anderen Menschen belastet. Auf das Wohl anderer Christen zu achten, ist eine ernste Verantwortung. Weil jedoch viele Christen die Haltung der Welt übernommen haben, man solle jeden „sein eigenes Ding machen lassen“, tun manche Gläubige leider gar nichts, selbst wenn sie sehen, wie ein Bruder oder eine Schwester in einer schweren Sünde gefangen ist. Das ist nicht die Liebe, die Jesus vorgelebt hat, und es steht im Widerspruch zur klaren Lehre der Schrift.
— Ken Sande (* 1955), Konfliktberater, Autor und Jurist
Themen: Dienst & Nächstenliebe, Kirche & Gemeinde, Nachfolge & Jüngerschaft
Anlässe: Zum Nachdenken
Ken Sande
Ken Sande (* 1955) ist ein US-amerikanischer Jurist, Autor und Mediator aus dem evangelikalen Spektrum, der 1982 die Organisation Peacemaker Ministries gründete. Bekannt wurde er durch sein Buch The Peacemaker sowie Modelle zur biblischen Konfliktbewältigung, die auf persönlicher Schuldanerkennung und Versöhnung beruhen. Während seine Leitfäden die christliche Seelsorge und Konfliktberatung nachhaltig prägen, wird an solchen Schlichtungsverfahren kritisiert, dass sie bei Machtmissbrauch und Gewalt zu Lasten des Schutzes von Betroffenen gehen können.
Alle Zitate von Ken Sande (19)
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