Manche Gläubige sind sehr überrascht, wenn sie zum Leiden berufen werden. Sie dachten, sie würden etwas Großes für Gott tun, aber alles, was Gott ihnen auferlegt, ist zu leiden. Doch du wirst merken: Obwohl das Wasser tief war, haben alle das andere Ufer erreicht. Keiner von ihnen macht Gott einen Vorwurf wegen des Weges, den er sie geführt hat; „Errettung“ ist ihr einziger Ruf.

Robert Murray McCheyne (1813–1843), Pfarrer

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Glaube & Vertrauen, Nachfolge & Jüngerschaft

Anlässe: Trost, Zum Nachdenken

Robert Murray McCheyne

Robert Murray McCheyne war ein schottischer presbyterianischer Pfarrer, der von 1836 bis zu seinem frühen Tod 1843 an der St. Peter’s Church in Dundee wirkte. Er stand für eine calvinistische Erweckungsfrömmigkeit, die persönliche Heiligung, leidenschaftliche Verkündigung und eine konsequente Verwurzelung in der Schrift betonte. Bibellesern ist er heute vor allem durch seinen weit verbreiteten Bibelleseplan sowie durch seine Texte über Gebet und geistliche Hingabe bekannt.

Alle Zitate von Robert Murray McCheyne (40)

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In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

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Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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