Leid ist das Erbe des Bösen, des Reuevollen und des Sohnes Gottes. Jedes von ihnen endet am Kreuz. Der böse Schächer wird gekreuzigt, der reuevolle Schächer wird gekreuzigt, und der Sohn Gottes wird gekreuzigt. An diesen Zeichen erkennen wir das weit verbreitete Erbe des Leidens.

Oswald Chambers (1874–1917), Prediger, Autor

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Schuld & Vergebung

Anlässe: Zum Nachdenken

Oswald Chambers

Oswald Chambers (1874–1917) war ein schottisch-britischer Prediger und Bibellehrer aus dem Umfeld der Heiligungsbewegung, der zuletzt als Militärseelsorger in Ägypten wirkte. Weite Bekanntheit erlangte er durch das posthum aus Mitschriften veröffentlichte Andachtsbuch „Mein Äußerstes für sein Höchstes“, das die völlige Hingabe des eigenen Lebens an Gott ins Zentrum rückt. Für Bibelleser bieten seine pointierten Texte geistliche Impulse zur persönlichen Nachfolge, während theologische Kritiker eine mitunter subjektive Schriftauslegung und Tendenzen zum Perfektionismus hinterfragen.

Alle Zitate von Oswald Chambers (540)

Mehr zu diesem Thema

In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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