Derjenige, der am Rande gestanden hatte, wegen seiner Krankheit, wegen seiner sexuellen Orientierung und vor allem, weil er nun tot war, stand im Zentrum.

Timothy Radcliffe (* 1945), Dominikaner, Kardinal

Quelle: Exerzitien zur Weltsynode, 2. Meditation, press.vatican.va, 1. Oktober 2023

Themen: Trauer & Trost, Krankheit & Schwäche, Liebe

Anlässe: Trost, Abschied & Beerdigung

Timothy Radcliffe

Timothy Radcliffe (* 1945) ist ein britischer römisch-katholischer Theologe, Dominikaner und Kardinal, der von 1992 bis 2001 als Generalmagister seines Ordens wirkte und international als Prediger tätig ist. Er steht für eine Theologie des Dialogs und der seelsorglichen Offenheit, stößt jedoch mit seinen pastoralen Positionen zur Homosexualität auf Kritik konservativer katholischer Kreise. Bibellesern vermittelt er Zugänge zur Schrift, die theologische Tiefe mit existenziellen Alltagsfragen und einer hoffnungsvollen Glaubenspraxis verbinden.

Alle Zitate von Timothy Radcliffe (20)

Mehr zu diesem Thema

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

Alle Zitate · lumen.bible

lumen.bible