Was wir erbitten, ist, menschliche Individuen zu sein, wie eigentümlich und unerwartet auch immer. Es nützt nichts zu sagen: Du bist ein kleines Mädchen und deshalb solltest du Puppen mögen; wenn die Antwort lautet: Aber das tue ich nicht, gibt es nichts mehr zu sagen.

Dorothy L. Sayers (1893–1957), Schriftstellerin, Übersetzerin, Essayistin

Quelle: Are Women Human? (1971, Essay von 1938)

Themen: Sinn & Identität, Freiheit & Wahrheit, Gerechtigkeit & Einsatz

Anlässe: Zum Nachdenken

Dorothy L. Sayers

Dorothy L. Sayers (1893–1957) war eine britische Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin, die vor allem in Oxford und London wirkte. Die anglo-katholisch geprägte Autorin wurde durch Kriminalromane sowie theologische Schriften bekannt und stieß mit einem BBC-Hörspielzyklus über das Leben Jesu wegen dessen alltagsnaher Sprache auf Blasphemievorwürfe konservativer Kreise. Für Bibelleser steht ihr Werk für den Versuch, biblische Berichte und christliche Dogmen jenseits erstarrter Kirchensprache intellektuell und künstlerisch greifbar zu machen.

Alle Zitate von Dorothy L. Sayers (18)

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Du hast uns auf dich hin geschaffen, O Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.

Augustinus von Hippo

Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion, sondern zum Leben.

Dietrich Bonhoeffer

Ich bin der verlorene Sohn, jedes Mal, wenn ich bedingungslose Liebe dort suche, wo sie nicht zu finden ist.

Henri Nouwen

Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

Fjodor Dostojewski

Die innere Würde bleibt, auch wenn Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Rolle abnehmen.

Anselm Grün

Es gibt einen Gott, und ich bin es nicht.

John Mark Comer

Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.

John Piper

Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.

Eugene Peterson

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