Wir beten nicht, um Gott wissen zu lassen, was wir wollen, denn er kennt unser Herz besser als wir selbst; sondern wer betet, lebt vor ihm, zu ihm hin, von ihm her, gibt Gott, was sein ist, und empfängt, was Er geben will.

Romano Guardini (1885–1968), Theologe

Themen: Gebet & Stille

Romano Guardini

Romano Guardini (1885–1968) war ein katholischer Priester, Religionsphilosoph und Theologe, der im 20. Jahrhundert vor allem in Berlin, Tübingen und München lehrte. Er profilierte sich als Vordenker der Liturgischen Bewegung und verband theologische Fragen mit moderner Kultur- und Existenzphilosophie, was ihm zeitweise Kritik aus konservativ-neuscholastischen Kreisen einbrachte. Für Bibelleser eröffnen seine Schriften, insbesondere das Werk „Der Herr“, einen existenziellen Zugang zu den biblischen Texten und verknüpfen theologische Reflexion mit persönlicher Glaubenspraxis.

Alle Zitate von Romano Guardini (51)

Mehr zu diesem Thema

Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.

Oswald Chambers

Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.

Søren Kierkegaard

Mut ist Angst, die gebetet hat.

Corrie ten Boom

Beten ist Atem holen aus Gott.

Dietrich Bonhoeffer

Du kannst mehr tun, als beten, nachdem du gebetet hast, aber du kannst nie mehr tun als beten, ehe du gebetet hast!

Charles Haddon Spurgeon

Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.

Oswald Chambers

Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.

Augustinus von Hippo

Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.

Eugene Peterson

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