[Wir dürfen nicht zulassen, dass] die Hölle statt Gottes zum Gegenstand der Furcht wird (Mt 10,28) … Wie auch immer dieses ewige Gericht genau beschaffen ist, es ist letztlich aus einem einzigen Grund schrecklich: Gott ist gegenwärtig … Bei der Hölle geht es letztlich nicht um Feuer, sondern um Gott. Wie auch immer die leiblichen Strafen aussehen — der wirkliche Schrecken, der die Unbußfertigen erwartet, ist Gott selbst und seine unentrinnbare Gegenwart, für immer, mit abgewandtem Angesicht.

Michael Horton (* 1964), Theologe, Professor für Systematische Theologie, Autor und Podcaster

Bibelstelle: MAT.10.28

Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Gott, Jesus & Heiliger Geist

Anlässe: Zum Nachdenken

Michael Horton

Michael Horton (* 1964) ist ein US-amerikanischer reformierter Theologe, Autor und Professor für Systematische Theologie am Westminster Seminary California. Bekannt durch die Medienplattform „White Horse Inn“ und Werke wie „Christless Christianity“, setzt er sich für die Wiederentdeckung reformatorischer Bekenntnisse sowie eine reformierte Zwei-Reiche-Lehre ein. Bibellesern vermittelt er theologische Grundlinien mit klarem Fokus auf die Rechtfertigung allein aus Gnade und hinterfragt kritisch moralistische oder konsumorientierte Verkürzungen des Glaubens.

Alle Zitate von Michael Horton (16)

Mehr zu diesem Thema

Ich frage mich: Was bedeutet die Hölle? Ich behaupte: die Unfähigkeit zu lieben.

Fjodor Dostojewski

Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.

John Piper

Wenn ich in mir ein Verlangen finde, das keine Erfahrung in dieser Welt stillen kann, ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt geschaffen wurde.

C.S. Lewis

Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Ich möchte, dass ihr wißt: Wir werden Gottes Reich erreichen. Daher bin ich heute glücklich. Ich mache mir über nichts Sorgen. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.

Martin Luther King

Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.

Dietrich Bonhoeffer

Wir wissen nicht, was kommt; aber wir wissen, wer kommt. Das heißt: die Angst verlieren, weil ich die letzte Wirklichkeit kenne.

Helmut Thielicke

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

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