Wenn uns eine Theologie des Leidens fehlt, laufen wir Gefahr, unsere Erwartungen an den Himmel zu marginalisieren… Wenn wir zu dem Schluss kommen, dass wir schon jetzt vollständige Heilung, ungetrübte Freude, unvergleichlichen Erfolg und Schmerzfreiheit erleben sollen, warum sollten wir uns dann noch um den Himmel sorgen? Wie ging Paulus mit seinen Leiden um und wie ermutigte er die Gemeinde, den ihren zu begegnen? Nicht indem er versuchte, den Himmel auf Erden zu schaffen, sondern indem er erkannte, dass für den Christen das Beste erst noch kommt. Er nahm den Augenblick und stellte ihn in den größeren Zusammenhang von Gottes sich entfaltendem Handeln – nicht nur für die Zeit, sondern auch für die Ewigkeit.
— Alistair Begg (* 1952), Prediger, Buchautor, Radiosprecher
Bibelstelle: 2CO.4.16-18
Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Leid & die Frage nach Gott, Hoffnung & Zuversicht
Anlässe: Zum Nachdenken
Alistair Begg
Der 1952 in Schottland geborene reformiert-evangelikale Pastor und Buchautor Alistair Begg leitet seit 1983 die Parkside Church in den USA und erreicht durch seinen Mediendienst „Truth For Life“ ein weltweites Radiopublikum. Er steht für fortlaufende, christuszentrierte Auslegungspredigt und geriet 2023/2024 in konservativ-evangelikalen Kreisen in die Kritik, weil er einer Großmutter den Besuch der Hochzeit ihres Transgender-Enkelkindes aus pastoralen Gründen anriet. Bibellesern bietet er eine Auslegungstradition, die theologische Tiefe nach reformiertem Verständnis mit lebensnaher seelsorgerlicher Anwendung verbindet.
Alle Zitate von Alistair Begg (45)
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