Wenn wir uns daher wie gute Soldaten Jesu Christi verhalten wollen, müssen wir stets auf der Hut sein und niemals vorgeben, unsere geistlichen Waffen des Gebets und der Wachsamkeit niederzulegen, bis unser Kampf durch den Tod beendet ist; denn tun wir es doch, wird unser geistlicher Feind uns schnell überwältigen. Was macht es schon, wenn er von uns gewichen ist? Es ist nur für eine Zeit; bald wird er wie ein brüllender Löwe mit doppelter Wut wieder über uns herfallen. Der Satana ist ein so böser Feind, dass er uns selten nach dem ersten Angriff ruhen lässt. Wie er unserem gesegneten Herrn mit einer Versuchung nach der anderen folgte, so wird er auch die Diener des Herrn behandeln. Und dass er seine Angriffe manchmal nicht erneuert, liegt daran, dass Gott unsere Schwachheit kennt und weiß, dass wir zeitweise außerstande sind, einem Angriff standzuhalten. Manchmal entsteht die Pause in den Versuchungen nur, weil unser Widersacher meint, es sei besser, uns zu einer gelegeneren Zeit zu überfallen.

George Whitefield (1714–1770), Erweckungsprediger

Bibelstelle: 1PET.5.8

Themen: Versuchung & Kampf, Gebet & Stille, Nachfolge & Jüngerschaft

Anlässe: Zum Nachdenken

George Whitefield

George Whitefield war ein englischer anglikanischer Geistlicher des 18. Jahrhunderts und eine prägende Leitfigur der frühen evangelikalen Erweckungsbewegung in Großbritannien und Nordamerika. Er wurde durch seine rhetorisch kraftvollen Freiluftpredigten bekannt, in denen er mit calvinistischer Prägung die Notwendigkeit der persönlichen Wiedergeburt betonte. Während seine Texte bis heute für missionarischen Eifer stehen, bleibt sein Wirken durch seinen eigenen Sklavenbesitz und seinen Einsatz für die Legalisierung der Sklaverei in Georgia historisch belastet.

Alle Zitate von George Whitefield (38)

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Der Teufel ist ein besserer Theologe als jeder von uns — und er ist immer noch der Teufel.

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Das Furchtbare ist, dass Schönheit sowohl geheimnisvoll als auch schrecklich ist. Gott und der Teufel kämpfen dort miteinander, und das Schlachtfeld ist das Herz des Menschen.

Fjodor Dostojewski

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William Cowper

Unser alter Mensch ist gekreuzigt, aber er braucht lange zum Sterben.

Charles Haddon Spurgeon

Es war in unsres Lebensweges Mitte, // als ich mich fand in einem dunklen Walde // denn abgeirrt war ich vom rechten Wege.

Dante Alighieri

Märchen sagen Kindern nicht, dass Drachen existieren. Kinder wissen bereits, dass Drachen existieren. Märchen sagen Kindern, dass Drachen getötet werden können.

Gilbert Keith Chesterton

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