Wir beurteilen Gottes Liebe und Treue danach, wie viele unserer Wünsche erfüllt wurden. Wenn unsere Wünsche sich nicht erfüllen, sind unsere Worte aufschlussreich. Zornige, anklagende Worte offenbaren die Götzen in unserem Herzen – ebenso wie egoistische Gebete in frommer Sprache. Viel zu oft ist es nicht Gottes Wille, den wir wollen, sondern unser eigener Wille, der durch Gott möglich gemacht werden soll.
— Dean Ulrich (* 1963), Alttestamentler, presbyterianischer Pastor und Autor
Themen: Gebet & Stille, Demut & Stolz
Anlässe: Zum Nachdenken
Dean Ulrich
Dean R. Ulrich (* 1963) ist ein US-amerikanischer Alttestamentler, presbyterianischer Pastor und Autor. Er vertritt eine heilsgeschichtlich-christuszentrierte Schriftauslegung und wendet sich gegen moralistische Verkürzungen biblischer Bücher wie Rut oder Esra-Nehemia. Heutigen Bibellesern hilft sein Werk, alttestamentliche Texte in ihrem historischen Kontext und zugleich im Gesamtgefüge des christlichen Evangeliums zu verstehen.
Alle Zitate von Dean Ulrich (12)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson