Zitate von Dean Ulrich
Dean Ulrich (* 1963) — Alttestamentler, presbyterianischer Pastor und Autor · Reformiert / Evangelikal · USA
Dean R. Ulrich (* 1963) ist ein US-amerikanischer Alttestamentler, presbyterianischer Pastor und Autor. Er vertritt eine heilsgeschichtlich-christuszentrierte Schriftauslegung und wendet sich gegen moralistische Verkürzungen biblischer Bücher wie Rut oder Esra-Nehemia. Heutigen Bibellesern hilft sein Werk, alttestamentliche Texte in ihrem historischen Kontext und zugleich im Gesamtgefüge des christlichen Evangeliums zu verstehen.
Epoche: Gegenwart
Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Führung & Gottes Wille, Demut & Stolz, Hoffnung & Zuversicht, Nachfolge & Jüngerschaft, Wachstum & Charakter, Gnade & Erlösung, Dienst & Nächstenliebe
Zitate von Dean Ulrich
Es ist töricht zu glauben, wir seien selbstgenügsam. Gott hilft nicht denen, die sich selbst helfen. Vielmehr hilft er denen, die sich nicht selbst helfen können, sich dessen bewusst sind und sich auf ihn verlassen.
Dean Ulrich
Hin und wieder bringt Gott sein Reich mit einem großen Paukenschlag auf der Bühne der Geschichte voran, aber meistens mehrt er seine Herrlichkeit durch die stillen, beharrlichen Taten der Dankbarkeit und Freundlichkeit, die es nie in die Zeitung schaffen.
Dean Ulrich
Durch die ganze Bibel hindurch sind aussichtslose Lagen die Bühne für Gottes Eingreifen im Leben seines Volkes. Wir vertrauen einem Gott, der Erlösung geschaffen hat in Jesus Christus, als die Umstände aussahen, als sei keine Erlösung möglich. Was uns geschieht, ist der Schauplatz seines vorsehenden und erlösenden Handelns. Nichts geschieht durch Zufall, nichts überrascht Gott, nichts übersteigt seine Macht. Das ist der Grund des Vertrauens.
Dean Ulrich
Aus allem, was in deinem Leben schiefgehen kann, führt Gott Gutes herbei. Nein, wir wissen nicht immer, welches Gute aus den Lagen unseres Lebens kommen kann — aber Gott weiß es. Er macht keine Fehler. Wir dürfen glauben, dass er Gutes für uns im Sinn hat.
Dean Ulrich
Unsere Treue wird zur Bühne, auf der Gott grosse Taten vollbringt. Durch uns führt Gott seinen Rettungsplan aus. Es ist nicht so, dass unsere Entscheidungen Gott die Hand zwängen – aber er hat auf geheimnisvolle Weise gewählt, im Zusammenspiel mit menschlichem Tun zu wirken.
Dean Ulrich
Nur das innere Wirken von Gottes Geist kann die Grundhaltung eines Menschen so verändern, dass er die Gebote Gottes willig und freudig befolgt.
Dean Ulrich
Zwischen den beiden Kommen Jesu erleben Gläubige, was oft die Spannung zwischen dem Schon und dem Noch-nicht genannt wird. Die Nachfolger Jesu können zurückblicken und sehen, dass der D-Day, der entscheidende Schlag, bereits geschehen ist und nun die endgültige Niederlage des Feindes garantiert. Doch die Zeit nach dem ersten Kommen und vor dem zweiten Kommen ist von andauerndem Kampf mit den geistlichen Mächten der Finsternis und ihren irdischen Helfern geprägt. Der V-Day ist noch nicht gekommen, und so besteht weiterhin die Möglichkeit von Rückschlägen und Niederlagen. Allzu oft geben Gottes Leute der Versuchung nach und verschaffen den Feinden Gottes einen Sieg. Doch der entscheidende Schlag beim ersten Kommen Jesu garantiert den endgültigen Sieg beim zweiten, und die Nachfolger Jesu kämpfen den guten Kampf in der Gewissheit, dass Gott, der beim ersten Kommen Jesu ein gutes Werk begonnen hat, es beim zweiten vollenden wird.
Dean Ulrich
Gott möchte, dass sein Volk ein aufrichtiges Leben führt, das seinen offenbarten moralischen Maßstäben entspricht … Doch Moral und Tugend sind nicht der ‚höchste Zweck des Menschen‘ … Sie sind das Ergebnis von Gottes Gnade durch Jesus Christus und Teil des guten Werks, das Gott für sein Volk vorbestimmt hat, zur Förderung des Reiches Christi und zur Ehre Gottes.
Dean Ulrich
Wir vertrauen Gott nicht darauf, dass er uns gibt, was wir wollen. Vielmehr vertrauen wir darauf, dass er seinen Erlösungsplan erfüllt, und erweisen dieses Vertrauen, indem wir seinen Willen in den Situationen unseres Lebens tun.
Dean Ulrich
Gott wirkt hinter den Kulissen, um seinen Ratschluss zu erfüllen. Nichts in unserem Leben geschieht durch Zufall. Scheinbar kleine und unbedeutende Entscheidungen dienen seinem Ziel für unser Leben. Wir messen alltäglichen Begegnungen, sogenannten Zufällen der Geschichte, keine Bedeutung bei, aber Gott gebraucht gewöhnliche Ereignisse, um sein Werk voranzutreiben.
Dean Ulrich
Auf Gottes Vorsehung zu vertrauen bedeutet zu glauben, dass Gott eine Reihe scheinbar unzusammenhängender Ereignisse nutzen wird, um sein gutes Ziel zu erreichen. Wir treffen notwendigerweise Entscheidungen, die zu der Zeit klug erscheinen, sind uns aber völlig unbewusst darüber, wie sich diese Entscheidungen entwickeln werden.
Dean Ulrich
Wir beurteilen Gottes Liebe und Treue danach, wie viele unserer Wünsche erfüllt wurden. Wenn unsere Wünsche sich nicht erfüllen, sind unsere Worte aufschlussreich. Zornige, anklagende Worte offenbaren die Götzen in unserem Herzen – ebenso wie egoistische Gebete in frommer Sprache. Viel zu oft ist es nicht Gottes Wille, den wir wollen, sondern unser eigener Wille, der durch Gott möglich gemacht werden soll.
Dean Ulrich
Belege: readingacts.com, ivpress.com, wtsbooks.com
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