Authentisches, biblisches Christentum war immer eine exklusive Religion. Das wurde während des Römischen Reiches deutlich. Als Kaiser Alexander Severus von der Christenheit hörte, stellte er ein Bild Christi neben die anderen Götter in seiner Privatkapelle, um sicherzugehen. Die Römer hiessen Jesus gern in ihrem Pantheon willkommen. Was die Römer nicht verstehen konnten, war, warum die Christen sich weigerten, das zu erwidern. Wenn der Kaiser bereit war, Christus zu verehren, warum waren die Christen nicht bereit, den Kaiser zu verehren? Doch die frühen Christen bestanden darauf, dass sie, um Christus überhaupt zu verehren, ihn allein verehren mussten. Sie waren sogar bereit, für diese Überzeugung einzustehen, indem sie im Kolosseum ‚Christen und Löwen‘ spielten.

Philip Graham Ryken (* 1966), Theologe, Pastor & Präsident des Wheaton College

Themen: Nachfolge & Jüngerschaft, Zeugnis & Mission

Anlässe: Zum Nachdenken

Philip Graham Ryken

Philip Graham Ryken (* 1966) ist ein US-amerikanischer presbyterianischer Theologe, ehemaliger leitender Pastor der Tenth Presbyterian Church in Philadelphia und seit 2010 Präsident des Wheaton College. Er steht für eine evangelikal-reformierte Theologie und verfasste zahlreiche Bibelkommentare sowie theologische Schriften zur Gnadenlehre und Kultur. Bibellesern dient er als systematischer und praxisnaher Schriftausleger, dessen Leitungswirken jedoch auch von Kontroversen um Bekenntnistreue und Kritik am Umgang mit Missbrauchsvorwürfen in seiner früheren Gemeinde begleitet wird.

Alle Zitate von Philip Graham Ryken (37)

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Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.

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In gewissem Sinne ist Nachfolge Jesu schlicht das Erlernen des Vaterunsers.

N.T. Wright

Christsein ist keine "Do-it-yourself" -Angelegenheit.

Jerry Bridges

Gott hat uns nicht zum Erfolg berufen, nur zur Treue.

Mutter Teresa

Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Fürchtet euch nicht vor Christus. Er verlangt nichts und er gibt alles.

Papst Benedikt XVI.

Ein Christ ist nicht ein Mensch, der nie etwas falsch macht, sondern einer, dem es gegeben wird umzukehren.

C.S. Lewis

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