Zitate von Benjamin B. Warfield

Benjamin B. Warfield (1851–1921) — Theologe · Reformiert · USA

Benjamin B. Warfield war ein US-amerikanischer presbyterianischer Theologe und lehrte von 1887 bis 1921 am Princeton Theological Seminary. Er gilt als einflussreichster Systematiker der sogenannten Princeton-Theologie und prägte maßgeblich die reformierte Lehre von der Verbalinspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel sowie den Cessationismus. Für Bibelleser bietet sein Werk eine historisch wirkmächtige dogmatische Begründung für die Zuverlässigkeit des Bibeltextes, steht jedoch wegen seines als rationalistisch kritisierten Zugangs auch in der theologischen Diskussion.

Epoche: 20. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Gnade & Erlösung, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Glaube & Vertrauen, Demut & Stolz, Bibel & Wort Gottes, Weisheit & Erkenntnis, Führung & Gottes Wille, Zeugnis & Mission

Zitate von Benjamin B. Warfield

Wer damit beginnt, Gott in sich selbst zu suchen, kann damit enden, sich selbst mit Gott zu verwechseln.

Benjamin B. Warfield

Die Rechtfertigung geschieht durch den Glauben, nicht um des Glaubens willen.

Benjamin B. Warfield

Unser Glaube selbst ist nicht unser Retter, obwohl er das Band unserer Vereinigung mit Christus ist, durch das wir all seine Segnungen empfangen. Wir haben nur einen Retter, und dieser eine Retter ist Jesus Christus, unser Herr. Nichts von dem, was wir sind, und nichts von dem, was wir tun können, geht auch nur im Geringsten in den Grund unserer Annahme bei Gott ein. Jesus hat alles getan.

Benjamin B. Warfield

Das Wunder aller Wunder ist nicht, dass Gott in seiner unendlichen Liebe nicht diese gesamte schuldige Menschheit zur Rettung erwählt hat, sondern dass er überhaupt jemanden erwählt hat.

Benjamin B. Warfield

Es gibt nichts in uns und nichts von uns Getanes, auf welcher Stufe unserer irdischen Entwicklung auch immer, um dessentwillen wir Gott angenehm wären. Wir müssen immer um Christi willen angenommen werden, oder wir können überhaupt nicht angenommen werden. Das gilt nicht nur in dem Augenblick, in dem wir glauben. Es gilt genauso, nachdem wir geglaubt haben. Es wird gelten, solange wir leben. Unser Bedürfnis nach Christus endet nicht mit unserem Glauben; und das Wesen unserer Beziehung zu ihm — und durch ihn zu Gott — ändert sich nie, wie groß auch unsere Fortschritte in christlichen Tugenden oder unsere Leistungen im Verhalten sein mögen. Immer ist es allein sein „Blut und seine Gerechtigkeit“, worauf wir ruhen können.

Benjamin B. Warfield

In der unendlichen Weisheit des Herrn der ganzen Erde fügt sich jedes Ereignis mit exakter Präzision an seinen richtigen Platz in der Entfaltung seines göttlichen Plans. Nichts, wie klein oder wie seltsam auch immer, geschieht ohne seine Anordnung oder ohne seine besondere Eignung für seinen Platz in der Ausführung seines Ratschlusses; und das Ende von allem wird die Offenbarung seiner Herrlichkeit und die Fülle seines Lobes sein.

Benjamin B. Warfield

Ein Dutzend ungebildeter Bauern, die einen gekreuzigten Juden als Gründer eines neuen Glaubens verkündigten; die als Symbol ihrer Anbetung ein Werkzeug trugen, das Zeichen von Schande, Sklaverei und Verbrechen war; die predigten, was eine absurde Lehre von Demut, geduldigem Leiden und Liebe zu Feinden gewesen sein muss – Tugenden, von denen man zuvor nicht geträumt hatte; die eine Anbetung forderten, die für einen wie einen Verbrecher und Sklaven Gestorbenen absurd erscheinen musste, und ein Versprechen ewigen Lebens gaben durch einen, der selbst gestorben war, und das zwischen zwei Dieben.

Benjamin B. Warfield

Niemals ist es die formale Beschaffenheit des Glaubens als seelischer Akt, um derentwillen die Schrift ihn rettend nennt. Streng genommen ist es nicht einmal der Glaube an Christus, der rettet, sondern Christus, der durch den Glauben rettet. Die rettende Kraft liegt nicht im Akt des Glaubens, nicht in der Haltung des Glaubens, nicht in der Beschaffenheit des Glaubens, sondern ausschließlich in dem Gegenstand des Glaubens.

Benjamin B. Warfield

Es bringt nicht nur unser Bewusstsein zum Ausdruck, dass wir von ihm das Heil empfangen haben, sondern auch unsere Wertschätzung dafür, was es ihn gekostet hat, uns dieses Heil zu erwerben. Es ist der Name speziell des Christus vom Kreuz. Wann immer wir ihn aussprechen, wird das Kreuz vor unsere Augen gestellt und unser Herz füllt sich mit liebevollem Gedenken nicht nur daran, dass Christus uns das Heil geschenkt hat, sondern dass er einen gewaltigen Preis dafür gezahlt hat.

Benjamin B. Warfield

Es gibt nur einen einzigen und wahren Gott, aber in der Einheit der Gottheit gibt es drei koewige und koequale Personen, von demselben Wesen, aber unterschieden in ihrer Existenzweise.

Benjamin B. Warfield

Der griechische Begriff sagt nichts von 'Inspirieren' oder 'Inspiration': er spricht nur von 'Hauchen' oder 'Aushauchen'. Was er über die Schrift sagt, ist nicht, dass sie von Gott 'eingegeben' ist oder das Produkt göttlicher 'Einhauchung' in ihre menschlichen Autoren sei, sondern dass sie von Gott ausgehaucht, 'gottgehaucht' ist, das Produkt des schöpferischen Odem Gottes... Wenn Paulus erklärt, dass 'alle Schrift' das Produkt des göttlichen Odems ist, 'gottgehaucht ist', behauptet er mit ganzer Nachdrücklichkeit, dass die Schrift das Produkt eines spezifisch göttlichen Handelns ist.

Benjamin B. Warfield

Die wunderbaren Geistesgaben dienten nicht dem einzelnen Urchristen als solchem und auch nicht der apostolischen Kirche jener Zeit um ihrer selbst willen; sie waren vielmehr das eindeutige Beglaubigungsschreiben der Apostel. Sie gehörten zur Vollmacht der Apostel als den von Gott bevollmächtigten Werkzeugen bei der Gründung der Kirche. Ihre Funktion war somit auf die apostolische Kirche beschränkt, und sie vergingen notwendigerweise mit ihr.

Benjamin B. Warfield

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Belege: wikipedia.org, banneroftruth.org, thepastorsworkshop.com

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