Ein Dutzend ungebildeter Bauern, die einen gekreuzigten Juden als Gründer eines neuen Glaubens verkündigten; die als Symbol ihrer Anbetung ein Werkzeug trugen, das Zeichen von Schande, Sklaverei und Verbrechen war; die predigten, was eine absurde Lehre von Demut, geduldigem Leiden und Liebe zu Feinden gewesen sein muss – Tugenden, von denen man zuvor nicht geträumt hatte; die eine Anbetung forderten, die für einen wie einen Verbrecher und Sklaven Gestorbenen absurd erscheinen musste, und ein Versprechen ewigen Lebens gaben durch einen, der selbst gestorben war, und das zwischen zwei Dieben.
— Benjamin B. Warfield (1851–1921), Theologe
Themen: Zeugnis & Mission, Gott, Jesus & Heiliger Geist
Benjamin B. Warfield
Benjamin B. Warfield war ein US-amerikanischer presbyterianischer Theologe und lehrte von 1887 bis 1921 am Princeton Theological Seminary. Er gilt als einflussreichster Systematiker der sogenannten Princeton-Theologie und prägte maßgeblich die reformierte Lehre von der Verbalinspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel sowie den Cessationismus. Für Bibelleser bietet sein Werk eine historisch wirkmächtige dogmatische Begründung für die Zuverlässigkeit des Bibeltextes, steht jedoch wegen seines als rationalistisch kritisierten Zugangs auch in der theologischen Diskussion.
Alle Zitate von Benjamin B. Warfield (14)
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