Zitate von Heinrich Böll
Heinrich Böll (1917–1985) — Schriftsteller · Katholisch · Deutschland
Heinrich Böll (1917–1985) war ein deutscher Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, der vor allem in Köln und im Rheinland wirkte und die Nachkriegsliteratur entscheidend prägte. Sein Werk zeichnet sich durch die Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg, die Kritik an kirchlichen Machtstrukturen sowie die Parteinahme für Außenseiter und gesellschaftlich Marginalisierte aus. Für Bibelleser steht er für ein an Barmherzigkeit und Gewissensfreiheit orientiertes Christentum, das die Würde des Einzelnen über institutionelle Erstarrung stellt.
Epoche: 20. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Ethische Fragen, Sinn & Identität, Weisheit & Erkenntnis, Gerechtigkeit & Einsatz, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Freiheit & Wahrheit, Arbeit & Berufung, Geld & Besitz
Zitate von Heinrich Böll
Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe zu löffeln hat.
Heinrich Böll
Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.
Heinrich Böll
Der Krieg wird niemals zu Ende sein, solange noch eine Wunde blutet, die er geschlagen hat.
Heinrich Böll
Heinrich Böll
Schweigen ist ein Argument, das kaum zu widerlegen ist.
Heinrich Böll
Heinrich Böll
Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben.
Heinrich Böll
Der Mensch ist ja ein Gottesbeweis.
Heinrich Böll
Heinrich Böll
Der Feierabend des Nichtkünstlers ist die Arbeitszeit eines Clowns.
Heinrich Böll
Heiligkeit und Genie entziehen sich der Definition.
Heinrich Böll
Nichts darf man, auch keinen Krieg anfangen.
Heinrich Böll
Mir muß eine Sache Spaß machen, sonst werde ich krank.
Heinrich Böll
Heinrich Böll
Wir geben uns zu wenig Rechenschaft darüber, wieviel Enttäuschung wir anderen bereiten.
Heinrich Böll
Inzwischen ist die Bild-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt.
Heinrich Böll