Zitate von Hermann von Bezzel

Hermann von Bezzel (1861–1917) — Theologe · Lutherisch · Deutschland

Hermann von Bezzel war ein deutscher lutherischer Theologe, der ab 1891 die Diakonissenanstalt Neuendettelsau leitete und von 1909 bis 1917 an der Spitze der bayerischen Landeskirche stand. Er vertrat eine schrift- und bekenntnistreue Kreuzestheologie des dienenden Handelns, fiel bei Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 jedoch auch durch zeitgebundenen patriotischen Überschwang und Kriegsaufrufe auf. Heutigen Bibellesern begegnet er vor allem durch geistliche Aphorismen zu Gebet, Trost und praktischer Nachfolge.

Epoche: 20. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Demut & Stolz, Frieden & Ruhe, Freude & Dankbarkeit, Glaube & Vertrauen, Gebet & Stille, Angst & Sorge, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Gnade & Erlösung

Zitate von Hermann von Bezzel

Gestern ist vorbei, morgen ist noch nicht da, und heute hilft der Herr.

Hermann von Bezzel

Nachdem die Zeit erfüllt war, sandte Gott nicht einen Gewaltige, nicht einen großen Denker, nicht einen Eroberer, sondern in die Krippe ein armes schwaches Kind.

Hermann von Bezzel

Der Schlüssel zum Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.

Hermann von Bezzel

Auf Golgatha hat die Sünde zwar nicht ihre Macht, aber ihr Recht verloren.

Hermann von Bezzel

Durch Gebete weicht der Staub von der Seele und die Last vom Gewissen und die Angst aus dem Herzen.

Hermann von Bezzel

Gott legt die Gnade immer nur in Bettlerhände.

Hermann von Bezzel

Es ist nicht gut, wenn du den Ballast von morgen schon heute in dein Schiff legst – dann muss es ja untergehen!

Hermann von Bezzel

Herr, gib allen, die dich suchen, dass sie dich finden, und allen, die dich gefunden haben, dass sie dich aufs Neue suchen, bis all unser Suchen und Finden erfüllt ist in deiner Gegenwart.

Hermann von Bezzel

Nicht das weiht den Sonntag, dass du an ihm nichts arbeitest, sondern das weiht ihn, dass du an ihm Gott ganz besonders für dich und in dir arbeiten lässt.

Hermann von Bezzel

Der Dank ist eine Gewalt, vor der alle finsteren Mächte weichen.

Hermann von Bezzel

Ewigkeit ist die Korrektur der Weltgeschichte.

Hermann von Bezzel

Gott hat nur einen Gedanken, einen Willen, ein Ziel: dass wir alle zu ihm kommen.

Hermann von Bezzel

Wer anfängt, Gott zu danken, findet immer mehr Grund, Gott zu danken!

Hermann von Bezzel

Frömmigkeit ist der Entschluss, die Abhängigkeit von Gott als Glück zu bezeichnen.

Hermann von Bezzel

Die Art des Glaubens ist es, nicht zu sehen auf das Sichtbare und nicht an das Hörbare sich zu halten, sondern auch das Unsichtbare zu greifen und das Unbegreifliche als gewiß zu nehmen.

Hermann von Bezzel

Die größte Kraft des Lebens ist der Dank.

Hermann von Bezzel

Nur in der Stille rüstet sich der Mensch, dass er empfange, habe und gebe.

Hermann von Bezzel

Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.

Hermann von Bezzel

Fromm sein heißt: an Gott genug haben. Man sage: Weil ich alles habe, habe ich alles.

Hermann von Bezzel

Ein Christ ist ein Mensch, der warten kann.

Hermann von Bezzel

Man kommt nicht zur Ruhe, wenn Jesus nicht der Mittelpunkt ist.

Hermann von Bezzel

Wer Gott gehorcht, dem gehorcht Gott. Wer sich Gott ergibt, dem stellt sich Gott zu Dienst. Kein Weg des Gehorsams bleibt allein.

Hermann von Bezzel

Jede Bitte sei echt, dann hört Er sie!

Hermann von Bezzel

In der Todesstunde, wo dem dankbaren Menschen sein ganzes Leben als Gnade erscheint, weiß der Undankbare nichts als über Mangel zu klagen, die Pfade waren zu steinig und im Undank erkaltete das Herz, und da es vom Undank gebrochen ward, bleibt es tot und im Undank liegen.

Hermann von Bezzel

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Belege: wikipedia.org, karker.de, deutsche-biographie.de, youtube.com

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