Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.

Hermann von Bezzel (1861–1917), Theologe

Themen: Trauer & Trost, Freude & Dankbarkeit, Hoffnung & Zuversicht

Anlässe: Trost, Abschied & Beerdigung

Hermann von Bezzel

Hermann von Bezzel war ein deutscher lutherischer Theologe, der ab 1891 die Diakonissenanstalt Neuendettelsau leitete und von 1909 bis 1917 an der Spitze der bayerischen Landeskirche stand. Er vertrat eine schrift- und bekenntnistreue Kreuzestheologie des dienenden Handelns, fiel bei Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 jedoch auch durch zeitgebundenen patriotischen Überschwang und Kriegsaufrufe auf. Heutigen Bibellesern begegnet er vor allem durch geistliche Aphorismen zu Gebet, Trost und praktischer Nachfolge.

Alle Zitate von Hermann von Bezzel (32)

Mehr zu diesem Thema

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

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