Zitate von Kurt Marti

Kurt Marti (1921–2017) — Schriftsteller, Lyriker und Pfarrer · evangelisch-reformiert · Schweiz

Kurt Marti (1921–2017) war ein Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer, Schriftsteller und Lyriker, der vor allem in Bern wirkte. Geprägt von Karl Barth und dem religiösen Sozialismus, verband er theologische Lyrik und Mundartdichtung mit politischem Engagement, was ihm wegen seiner pazifistischen Haltung auch heftige gesellschaftliche Kritik eintrug. Bibellesern begegnet er durch seine pointierte Sprache und Aphorismen, die Kernthemen wie Hoffnung, Gerechtigkeit und Schöpfungsverantwortung ohne religiöse Floskeln zur Sprache bringen.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Kirche & Gemeinde, Mut & Kraft, Hoffnung & Zuversicht, Nachfolge & Jüngerschaft, Freude & Dankbarkeit, Zweifel & Anfragen, Freiheit & Wahrheit

Zitate von Kurt Marti

Wo kämen wir hin, // wenn alle sagten, // wo kämen wir hin, // und niemand ginge, // um einmal zu schauen, // wohin man käme, // wenn man ginge.

Kurt Marti

Gott? Jener Große, Verrückte, der noch immer an Menschen glaubt.

Kurt Marti

Gibt's Wunder? Ja, dich zum Beispiel. Mich vermutlich auch. Und Leben überhaupt, alles Lebendige.

Kurt Marti

Der Herr, den wir duzen, gepredigt von Herren, die wir siezen.

Kurt Marti

Kenne ich Gott? Ebenso gut könnte man fragen: Kennt der Seestern den Ozean, in dem er lebt und stirbt? Er kennt wohl nur Wellen und Strömungen nicht aber den Ozean.

Kurt Marti

Jeder Terror rechtfertigt sich mit objektiven Notwendigkeiten. Um so mehr gilt es, unbeirrt subjektiv zu sein.

Kurt Marti

Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.

Kurt Marti

Wie der Mensch ist auch Gott zur Ware geworden: Religion ist die Branche, die sie umsetzt.

Kurt Marti

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Belege: wikipedia.org, deutschlandfunk.de, admin.ch, reformiert.info

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