Wo kämen wir hin, // wenn alle sagten, // wo kämen wir hin, // und niemand ginge, // um einmal zu schauen, // wohin man käme, // wenn man ginge.
— Kurt Marti (1921–2017), Schriftsteller, Lyriker und Pfarrer
Quelle: In Kurt Marti: Der Traum, geboren zu sein. Ausgewählte Gedichte. Nagel & Kimche im Hanser Verlag München 2003; hier zitiert nach books.google PA151 C
Themen: Mut & Kraft, Hoffnung & Zuversicht, Nachfolge & Jüngerschaft
Anlässe: Ermutigung, Jahreswechsel & Neuanfang
Kurt Marti
Kurt Marti (1921–2017) war ein Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer, Schriftsteller und Lyriker, der vor allem in Bern wirkte. Geprägt von Karl Barth und dem religiösen Sozialismus, verband er theologische Lyrik und Mundartdichtung mit politischem Engagement, was ihm wegen seiner pazifistischen Haltung auch heftige gesellschaftliche Kritik eintrug. Bibellesern begegnet er durch seine pointierte Sprache und Aphorismen, die Kernthemen wie Hoffnung, Gerechtigkeit und Schöpfungsverantwortung ohne religiöse Floskeln zur Sprache bringen.
Alle Zitate von Kurt Marti (9)
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