Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes.

Thomas von Aquin (1225–1274), Theologe

Quelle: Quaestiones disputatae de veritate (Untersuchungen über die Wahrheit) q. 18, art. 2, ad 5

Themen: Sinn & Identität, Gott, Jesus & Heiliger Geist

Anlässe: Zum Nachdenken

Thomas von Aquin

Thomas von Aquin (1225–1274) war ein italienischer Dominikanermönch und scholastischer Theologe, der vor allem an den Universitäten in Paris und Neapel lehrte. Er steht für die systematische Verbindung von biblischer Offenbarung mit der Philosophie des Aristoteles sowie für den Grundsatz, dass Glaube und Vernunft einander ergänzen. Heutigen Bibellesern begegnet sein Werk als Fundament der katholischen Dogmatik und Ethik, während Positionen wie seine Befürwortung der Todesstrafe für Häretiker historisch kritisch bewertet werden.

Alle Zitate von Thomas von Aquin (73)

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Du hast uns auf dich hin geschaffen, O Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.

Augustinus von Hippo

Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion, sondern zum Leben.

Dietrich Bonhoeffer

Ich bin der verlorene Sohn, jedes Mal, wenn ich bedingungslose Liebe dort suche, wo sie nicht zu finden ist.

Henri Nouwen

Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

Fjodor Dostojewski

Die innere Würde bleibt, auch wenn Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Rolle abnehmen.

Anselm Grün

Es gibt einen Gott, und ich bin es nicht.

John Mark Comer

Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.

John Piper

Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.

Eugene Peterson

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