Der Staub des Lazarus war Jesus teuer; er wollte ihn nicht im Felsengrab lassen. So ist auch der Staub eines jeden Lazarus teuer in seinen Augen. Er wird nicht einen einzigen von ihnen verlieren. Wo sie auch liegen – es macht nichts aus: unter dem tiefblauen Meer, auf einem fernen Schlachtfeld oder verzehrt in Flamme und Rauch –, der Herr Jesus wird ihren zerstreuten Staub doch noch sammeln und sie seinem eigenen herrlichen Leib gleich machen.

Robert Murray McCheyne (1813–1843), Pfarrer

Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Trauer & Trost, Hoffnung & Zuversicht

Anlässe: Abschied & Beerdigung, Trost

Robert Murray McCheyne

Robert Murray McCheyne war ein schottischer presbyterianischer Pfarrer, der von 1836 bis zu seinem frühen Tod 1843 an der St. Peter’s Church in Dundee wirkte. Er stand für eine calvinistische Erweckungsfrömmigkeit, die persönliche Heiligung, leidenschaftliche Verkündigung und eine konsequente Verwurzelung in der Schrift betonte. Bibellesern ist er heute vor allem durch seinen weit verbreiteten Bibelleseplan sowie durch seine Texte über Gebet und geistliche Hingabe bekannt.

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Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.

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Ich möchte, dass ihr wißt: Wir werden Gottes Reich erreichen. Daher bin ich heute glücklich. Ich mache mir über nichts Sorgen. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.

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Wir wissen nicht, was kommt; aber wir wissen, wer kommt. Das heißt: die Angst verlieren, weil ich die letzte Wirklichkeit kenne.

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