Es sind im Menschen die Ruinen eines großen heiligen Wesens; und es gibt ein Glück für ihn, das der Rost und die Motten nicht fressen, und das die Welt mit all ihrer Herrlichkeit nicht geben und mit all ihrem Trotz nicht nehmen kann.
— Matthias Claudius (1740–1815), Dichter
Themen: Sinn & Identität, Hoffnung & Zuversicht
Anlässe: Zum Nachdenken
Matthias Claudius
Matthias Claudius (1740–1815) war ein deutscher Dichter, Journalist und Redakteur, der vor allem in Wandsbek bei Hamburg wirkte. Bekannt durch Werke wie das „Abendlied“ („Der Mond ist aufgegangen“) und die Zeitung „Der Wandsbecker Bote“, vertrat er eine schlichte, biblisch verwurzelte Frömmigkeit, die von zeitgenössischen Aufklärern wie Goethe verspottet wurde. Heutigen Bibellesern vermitteln seine Verse ein unprätentiöses Gottvertrauen sowie die Mahnung zu menschlicher Demut und Schöpfungsverbundenheit.
Alle Zitate von Matthias Claudius (111)
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Du hast uns auf dich hin geschaffen, O Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.
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Henri Nouwen
Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.
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Die innere Würde bleibt, auch wenn Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Rolle abnehmen.
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Es gibt einen Gott, und ich bin es nicht.
John Mark Comer
Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.
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Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
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