Gott warnte Lots Frau vor dem drohenden Unheil. Er wollte sie aus seinem Gericht retten. Er setzte sie sogar auf den Weg zur Rettung und geleitete sie in Sicherheit. Aber die Neigung ihres Herzens war stärker als der Griff der Engel, die sie an der Hand führten. Sie bewies, dass sie Gott nie ernst genommen hatte, als sie sich weigerte, die Bande ihres Herzens an Sodom zu zerschneiden. Sie kam der Rettung so nahe, wie man ihr kommen kann, ohne sie zu empfangen. Weil sie auf das Vergangene sah, zerstörte sie ihre Zukunft. Sie hatte die Gnade Gottes vergeblich empfangen und überschritt den Punkt, hinter dem es keine Umkehr gibt. Nicht einmal Feuer und Schwefel, die um sie herum fielen, konnten ihr geteiltes Herz heilen … Man ist vielleicht geneigt zu fragen, warum Lots Frau einen so hohen Preis für ihren Fehler zahlte. Aber sie sündigte schwer gegen den Herrn. Ihr fehlte nicht nur der aufbrechende Pilgersinn, den es braucht, um sein bisheriges Leben für eine bessere Stadt zu verlassen – sie liebte die sündige Welt … Was sie zurückließ und doch im Herzen behielt, war ihr offenbar sehr teuer, teurer als die Schätze Gottes.
— Cheryl Ford, US-amerikanische christliche Autorin, Bibellehrerin und Referentin
Bibelstelle: GEN.19.26
Themen: Nachfolge & Jüngerschaft, Versuchung & Kampf, Schuld & Vergebung
Anlässe: Zum Nachdenken
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