Ich würde mich weigern, an einen Gott zu glauben, den ich verstehen könnte.

Graham Greene (1904–1991), Schriftsteller

Themen: Zweifel & Anfragen

Anlässe: Zum Nachdenken

Graham Greene

Der englische Schriftsteller Graham Greene (1904–1991) wirkte nach seiner Konversion zum Katholizismus vor allem in England und Frankreich als Romancier und Kritiker. In Werken wie „Die Kraft und die Herrlichkeit“ thematisierte er moralische Dilemmata, menschliches Scheitern und das Ringen um Glauben, womit er zeitweise auch Kritik kirchlicher Stellen auf sich zog. Für Bibelleser beleuchtet seine Literatur die Unergründlichkeit göttlicher Gnade an gebrochenen Menschen, ohne in religiöse Selbstgerechtigkeit zu verfallen.

Alle Zitate von Graham Greene (4)

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Der stärkste Glaube ist nicht ein Glaube, der niemals zweifelt. Vielmehr ist es ein Glaube, der durch Zweifel hindurch wächst.

Craig Groeschel

Ich glaube an das Christentum so, wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist: nicht nur, weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles andere sehe.

C.S. Lewis

Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

Matthias Claudius

Der Griff unseres Glaubens, mit dem wir den Herrn festhalten, mag sich lockern. Aber der, an den wir glauben, hält uns mit seinem Griff fest.

Helmut Thielicke

Ein Mensch kann Gottes Herrlichkeit ebenso wenig schmälern, indem er sich weigert, ihn anzubeten, wie ein Wahnsinniger die Sonne auslöschen kann, indem er das Wort ‚Finsternis' an die Wände seiner Zelle kritzelt.

C.S. Lewis

Jetzt, da ich Christ bin, habe ich Stimmungen, in denen mir das Ganze sehr unwahrscheinlich vorkommt; aber als ich Atheist war, hatte ich Stimmungen, in denen mir das Christentum schrecklich wahrscheinlich vorkam.

C.S. Lewis

Der Glaube kommt und geht. Er steigt und fällt wie die Gezeiten eines unsichtbaren Ozeans. Wenn es anmaßend ist zu glauben, dass der Glaube für immer bei dir bleibt, so ist es ebenso anmaßend zu glauben, dass der Unglaube es tun wird.

Flannery O'Connor

Unsere Zweifel sind Verräter und lassen uns das Gute oft versäumen, das wir gewinnen könnten, weil wir zu wagen fürchten.

William Shakespeare

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