Es ist eine Tragödie, dass der christliche Glaube in den Köpfen vieler bloß mit frömmlicher Ethik und vagen Gottesvorstellungen gleichgesetzt wird, umhüllt von ästhetischer Emotionalität und milder Mitmenschlichkeit. Das ist nicht der Glaube, der einst die Welt wie tausend Trompeten aufweckte. Die Menschen wussten damals, was das Christentum wirklich war: das Einbrechen einer Kraft von unermesslicher Tragweite in die Geschichte.
— James S. Stewart (1896–1990), Professor für Neues Testament, Prediger und Autor
Themen: Glaube & Vertrauen, Kirche & Gemeinde, Hoffnung & Zuversicht
Anlässe: Zum Nachdenken
James S. Stewart
James S. Stewart war ein schottischer presbyterianischer Pfarrer und Professor für Neues Testament an der Universität Edinburgh im 20. Jahrhundert. Er stand für eine streng christuszentrierte Predigtweise und betonte in seinen Schriften zur paulinischen Theologie vor allem die persönliche Glaubensverbundenheit mit Christus. Heutigen Bibellesern zeigt sein Werk eine Auslegungstradition, die wissenschaftliche Exegese mit seelsorgerlicher Praxis verbindet.
Alle Zitate von James S. Stewart (3)
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