Die Sprache hat das Wort Einsamkeit geschaffen, um den Schmerz des Alleinseins auszudrücken. Und sie hat das Wort Abgeschiedenheit geschaffen, um die Herrlichkeit des Alleinseins auszudrücken.

Paul Tillich (1886–1965), Theologe

Quelle: The Eternal Now (über goodreads, Wortlaut nicht gegengeprüft)

Themen: Einsamkeit & Verlassenheit, Weisheit & Erkenntnis, Frieden & Ruhe

Anlässe: Zum Nachdenken, Trost

Paul Tillich

Paul Tillich (1886–1965) war ein deutsch-amerikanischer evangelisch-lutherischer Theologe und Religionsphilosoph, der nach seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten vor allem an Universitäten in den USA lehrte. Bekannt wurde er für seine Methode der Korrelation zwischen existentiellen Fragen der Moderne und christlicher Offenbarung sowie für die Definition Gottes als „Grund des Seins“. Für Bibelleser bietet sein Denken Zugänge zu Themen wie Angst und Zweifel, während seine philosophische Umdeutung traditioneller Dogmen umstritten bleibt und posthum Vorwürfe über das Ausnutzen von Abhängigkeitsverhältnissen gegenüber Studentinnen bekannt wurden.

Alle Zitate von Paul Tillich (66)

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In mir ist es finster, aber bei dir ist Licht; ich bin einsam, aber du verläßt mich nicht.

Dietrich Bonhoeffer

Freundschaft entsteht in dem Augenblick, in dem einer zum anderen sagt: Was! Du auch? Ich dachte, ich wäre der Einzige.

C.S. Lewis

Der schlimmste Hunger kann der Hunger danach sein, wahrgenommen und geliebt zu werden.

Mutter Teresa

Wenn niemand mehr mir zuhört, hört Gott mir immer noch zu.

Papst Benedikt XVI.

Ich möchte lieber mit einem Freund im Dunkeln gehen als allein im Licht.

Helen Keller

Wir Trauernden sind nicht allein. Wir gehören zur größten Gemeinschaft der ganzen Welt – der Gemeinschaft jener, die das Leiden kennengelernt haben.

Helen Keller

Denn ich habe sie alle schon gekannt, alle gekannt – Habe die Abende gekannt, die Morgen, die Nachmittage, Ich habe mein Leben mit Kaffeelöffeln abgemessen.

T.S. Eliot

Er hört die Seufzer deiner Seelen und des Herzens stilles Klagen, und was du keinem darfst erzählen, magst du Gott gar kühnlich sagen.

Paul Gerhardt

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