Niemals und unter keinen Umständen werde ich einwilligen, für einen meiner Mitmenschen, wer immer er sei, als annehmbar zu beurteilen, was ich für mich selbst als moralisch unerträglich erachte.

Simone Weil (1909–1943), Philosophin

Quelle: La Condition ouvrière (posthum, 1951), éd. Gallimard, p. 208

Themen: Ethische Fragen, Gerechtigkeit & Einsatz, Dienst & Nächstenliebe

Anlässe: Zum Nachdenken

Simone Weil

Simone Weil war eine französische Philosophin, Sozialaktivistin und christliche Mystikerin, die in den 1930er-Jahren in Frankreich und zuletzt im Londoner Exil wirkte. Sie steht für ein Denken der radikalen Selbstentäußerung, des Mitleidens und der ungeteilten Aufmerksamkeit, während ihre polemische Ablehnung des Alten Testaments und des Judentums bis heute scharf kritisiert wird. Heutigen Bibellesern begegnet sie als Grenzgängerin, die Fragen nach Kreuz, Gnade und menschlichem Unglück mit existenziellem Ernst außerhalb kirchlicher Dogmatik durchdringt.

Alle Zitate von Simone Weil (27)

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Wenn du Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.

Mutter Teresa

Es ist nicht deine Aufgabe, Erfolg zu haben, sondern das Richtige zu tun: Wenn du das getan hast, liegt der Rest bei Gott.

C.S. Lewis

Das Gute, das du heute tust, wird morgen oft schon vergessen sein. Tue trotzdem Gutes.

Mutter Teresa

Meine Pflicht ist es, das Richtige zu tun. Der Rest liegt in Gottes Hand.

Martin Luther King

Es gibt keine gewöhnlichen Menschen; jeder Nächste trägt ewige Bedeutung.

C.S. Lewis

Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.

Martin Luther King

Aber der Strich, der das Gute vom Bösen trennt, durchkreuzt das Herz eines jeden Menschen. Und wer mag von seinem Herzen ein Stück vernichten?

Alexander Solschenizyn

Ich bin nicht daran interessiert, Krumen des Mitleids aufzulesen, die vom Tisch dessen geworfen werden, der sich für meinen Herrn hält. Ich will das volle Menü der Rechte.

Desmond Tutu

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