Im ganzen Weltraum ist kein Gott zu sehen, wird oft gesagt; ich habe auch noch nie in den Rillen der Schallplatte nur einen einzigen Ton aufspüren können.

Ernst Reinhold Hauschka (1926–2012), Bibliothekar, Lyriker und Aphoristiker

Themen: Zweifel & Anfragen

Anlässe: Zum Nachdenken

Ernst Reinhold Hauschka

Ernst Reinhold Hauschka (1926–2012) war ein deutscher Bibliotheksdirektor, Lyriker und Aphoristiker mit römisch-katholischer Prägung, der vor allem in Bayern wirkte. Bekanntheit erlangte er als produktiver Autor pointierter Sinnsprüche über ethische Grundfragen, Sprache und zwischenmenschliche Schwächen im Geiste eines christlichen Humanismus. Bibellesern begegnet er heute vor allem durch seine kurzen Gedankenanstöße, die biblische Themen und Alltagsbeobachtungen in prägnante Impulse fassen.

Alle Zitate von Ernst Reinhold Hauschka (6)

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Der stärkste Glaube ist nicht ein Glaube, der niemals zweifelt. Vielmehr ist es ein Glaube, der durch Zweifel hindurch wächst.

Craig Groeschel

Ich glaube an das Christentum so, wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist: nicht nur, weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles andere sehe.

C.S. Lewis

Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

Matthias Claudius

Der Griff unseres Glaubens, mit dem wir den Herrn festhalten, mag sich lockern. Aber der, an den wir glauben, hält uns mit seinem Griff fest.

Helmut Thielicke

Ein Mensch kann Gottes Herrlichkeit ebenso wenig schmälern, indem er sich weigert, ihn anzubeten, wie ein Wahnsinniger die Sonne auslöschen kann, indem er das Wort ‚Finsternis' an die Wände seiner Zelle kritzelt.

C.S. Lewis

Jetzt, da ich Christ bin, habe ich Stimmungen, in denen mir das Ganze sehr unwahrscheinlich vorkommt; aber als ich Atheist war, hatte ich Stimmungen, in denen mir das Christentum schrecklich wahrscheinlich vorkam.

C.S. Lewis

Der Glaube kommt und geht. Er steigt und fällt wie die Gezeiten eines unsichtbaren Ozeans. Wenn es anmaßend ist zu glauben, dass der Glaube für immer bei dir bleibt, so ist es ebenso anmaßend zu glauben, dass der Unglaube es tun wird.

Flannery O'Connor

Unsere Zweifel sind Verräter und lassen uns das Gute oft versäumen, das wir gewinnen könnten, weil wir zu wagen fürchten.

William Shakespeare

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