[Sarah Edwards schrieb beim Tod ihres Mannes Jonathan an ihre Tochter Esther]: „Mein sehr liebes Kind, was soll ich sagen? Ein heiliger und guter Gott hat uns mit einer dunklen Wolke bedeckt. O dass wir die Rute küssen und unsere Hände auf unseren Mund legen mögen! Der Herr hat es getan. Er hat mich seine Güte anbeten lassen, dass wir ihn so lange hatten. Aber mein Gott lebt; und er hat mein Herz. O welch ein Vermächtnis hat mein Mann und dein Vater uns hinterlassen! Wir sind alle Gott hingegeben; und da bin ich und liebe es zu sein. Deine dich ewig liebende Mutter, Sarah Edwards.“

Edna Gerstner (1914–1999), Autorin

Themen: Trauer & Trost, Glaube & Vertrauen, Leid & die Frage nach Gott

Anlässe: Trost, Abschied & Beerdigung

Edna Gerstner

Edna Gerstner (1914–1999) war eine US-amerikanische christliche Autorin und Pädagogin reformierter Prägung. Bekanntheit erlangte sie durch Kinder- und Familienbücher sowie historische Biografien, in denen sie theologische Grundsätze verständlich in den familiären Alltag übertrug. Bibellesern bietet sie lebensnahe Zugänge zu biblischen Themen der Glaubenserziehung und Einblicke in die Kirchengeschichte.

Alle Zitate von Edna Gerstner (3)

Mehr zu diesem Thema

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

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