Niemanden zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchtet, auf den man in der Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet.
— Jeremias Gotthelf (1797–1854), Pfarrer und Schriftsteller
Themen: Einsamkeit & Verlassenheit
Anlässe: Trost
Jeremias Gotthelf
Jeremias Gotthelf (bürgerlich Albert Bitzius, 1797–1854) war ein Schweizer reformierter Pfarrer und Schriftsteller, der ab 1832 in Lützelflüh im Emmental wirkte. Er erlangte mit realistischen Erzählungen wie „Die schwarze Spinne“ und seinem sozialethischen Einsatz gegen gesellschaftliche Missstände Bekanntheit, vertrat jedoch ein streng hierarchisches Gesellschaftsbild und trug scharfe politische Konflikte aus. Heutigen Bibellesern führt sein Werk die Bewährung von Glauben, persönlicher Integrität und praktischer Nächstenliebe im alltäglichen Leben vor Augen.
Alle Zitate von Jeremias Gotthelf (21)
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Wenn niemand mehr mir zuhört, hört Gott mir immer noch zu.
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Ich möchte lieber mit einem Freund im Dunkeln gehen als allein im Licht.
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