Was letztlich zählt, ist die Seele, oder das Wesen, wie man will, das durch die Person hindurchstrahlt.

Etty Hillesum (1914–1943), Tagebuchschreiberin

Quelle: Une vie bouleversée, übers. Philippe Noble, S. 37

Themen: Sinn & Identität, Wachstum & Charakter, Weisheit & Erkenntnis

Anlässe: Zum Nachdenken, Ermutigung

Etty Hillesum

Die niederländisch-jüdische Autorin Etty Hillesum führte während der nationalsozialistischen Besatzung in Amsterdam und im Durchgangslager Westerbork Tagebücher und Briefe, bevor sie 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Ihre posthum veröffentlichten Schriften zeugen von einer undogmatischen Gottessuche, dem Verzicht auf Hass sowie dem Entschluss, das Schicksal ihres verfolgten Volkes solidarisch zu teilen. Für Bibelleser veranschaulichen ihre Texte ein Ringen um Glauben, Gebet und Mitmenschlichkeit unter extremen Bedingungen, auch wenn ihre Haltung von Kritikern mitunter als weltfremd diskutiert wurde.

Alle Zitate von Etty Hillesum (19)

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Du hast uns auf dich hin geschaffen, O Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.

Augustinus von Hippo

Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion, sondern zum Leben.

Dietrich Bonhoeffer

Ich bin der verlorene Sohn, jedes Mal, wenn ich bedingungslose Liebe dort suche, wo sie nicht zu finden ist.

Henri Nouwen

Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

Fjodor Dostojewski

Die innere Würde bleibt, auch wenn Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Rolle abnehmen.

Anselm Grün

Es gibt einen Gott, und ich bin es nicht.

John Mark Comer

Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.

John Piper

Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.

Eugene Peterson

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