Wenn ich eine bestimmte Möglichkeit als bedrohlich ansehe, gefährdet sie einen Wert, der mir wichtig ist. Das meine ich mit Bedrohung. Doch nehmen wir an, diese Bedrohung richtet sich nicht gegen irgendeinen bescheidenen, endlichen Wert, den ich liebe, sondern gegen das eigentliche Zentrum meines Wertesystems – jenen zentralen Wert, durch den all meine anderen Werte als wertvoll angesehen werden. Angenommen, mein Gott ist Sex oder meine eigene körperliche Gesundheit oder die Demokratische Partei. Wenn ich eine dieser Größen als ernsthaft bedroht erlebe, dann fühle ich mich bis in die Tiefe erschüttert. Auf diese Weise verstärkt Götzenanbetung die Angst.

Thomas Oden (1931–2016), Theologieprofessor, Begründer der Paläo-Orthodoxie und Herausgeber

Themen: Angst & Sorge, Sinn & Identität, Glaube & Vertrauen

Anlässe: Zum Nachdenken

Alle Zitate von Thomas Oden (2)

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Sorge leert den morgigen Tag nicht seiner Kümmernisse, sondern nimmt nur dem heutigen seine Kraft.

Charles Haddon Spurgeon

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.

Martin Luther

Hier ist die Welt. Wunderschöne und schreckliche Dinge werden geschehen. Fürchte dich nicht.

Frederick Buechner

Wenn ein Zug durch einen Tunnel fährt und es dunkel wird, wirfst du nicht die Fahrkarte weg und springst ab. Du sitzt ruhig da und vertraust dem Lokführer.

Corrie ten Boom

Sich Sorgen zu machen nimmt dem morgigen Tag nicht seinen Kummer - es nimmt dem heutigen seine Stärke.

Corrie ten Boom

Du hast die Lider mir berührt. Ich schlafe ohne Sorgen. Der mich in diese Nacht geführt, der leitet mich auch morgen.

Jochen Klepper

Wir wissen nicht, was kommt; aber wir wissen, wer kommt. Das heißt: die Angst verlieren, weil ich die letzte Wirklichkeit kenne.

Helmut Thielicke

Wir müssen immerfort Deiche des Mutes bauen gegen die Flut der Furcht.

Martin Luther King

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