Wer eine unreine Tat begeht, bricht nicht einfach ein menschliches Gesetz und sündigt auch nicht bloß gegen den Gott, der ihm irgendwann in der Vergangenheit die Gabe des Geistes geschenkt hat. Er sündigt gegen den Gott, der in diesem Augenblick gegenwärtig ist, gegen den, der den Geist immerfort gibt. Die unreine Tat ist eine Verachtung von Gottes guter Gabe in ebendem Augenblick, in dem sie dargereicht wird … Diese Sünde zeigt sich erst in ihrem wahren Licht, wenn man sie als eine Entscheidung für die Unreinheit statt für einen Geist sieht, der heilig ist.

Leon Morris (1914–2006), Neutestamentler

Bibelstelle: 1TH.4.8

Themen: Versuchung & Kampf, Ethische Fragen

Leon Morris

Leon Morris (1914–2006) war ein australischer anglikanischer Neutestamentler und langjähriger Leiter des Ridley College in Melbourne. Bekanntheit erlangte er durch fundierte Bibelkommentare sowie seine sprachwissenschaftliche Verteidigung der reformatorischen Lehre von der stellvertretenden Sühne gegen theologische Neuinterpretationen. Für Bibelleser verbinden seine Auslegungen bis heute eine genaue historisch-grammatische Textarbeit mit allgemeinverständlicher theologischer Orientierung.

Alle Zitate von Leon Morris (11)

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Craig Groeschel

Versuchungen lassen sich natürlich nicht vermeiden; aber wie wir nicht verhindern können, dass die Vögel über unsere Köpfe fliegen, so müssen wir sie doch nicht in unseren Haaren nisten lassen.

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Das Furchtbare ist, dass Schönheit sowohl geheimnisvoll als auch schrecklich ist. Gott und der Teufel kämpfen dort miteinander, und das Schlachtfeld ist das Herz des Menschen.

Fjodor Dostojewski

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Es war in unsres Lebensweges Mitte, // als ich mich fand in einem dunklen Walde // denn abgeirrt war ich vom rechten Wege.

Dante Alighieri

Märchen sagen Kindern nicht, dass Drachen existieren. Kinder wissen bereits, dass Drachen existieren. Märchen sagen Kindern, dass Drachen getötet werden können.

Gilbert Keith Chesterton

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