Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.
— Heinrich Böll (1917–1985), Schriftsteller
Themen: Zeit & Vergänglichkeit
Anlässe: Zum Nachdenken
Heinrich Böll
Heinrich Böll (1917–1985) war ein deutscher Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, der vor allem in Köln und im Rheinland wirkte und die Nachkriegsliteratur entscheidend prägte. Sein Werk zeichnet sich durch die Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg, die Kritik an kirchlichen Machtstrukturen sowie die Parteinahme für Außenseiter und gesellschaftlich Marginalisierte aus. Für Bibelleser steht er für ein an Barmherzigkeit und Gewissensfreiheit orientiertes Christentum, das die Würde des Einzelnen über institutionelle Erstarrung stellt.
Alle Zitate von Heinrich Böll (16)
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Die innere Würde bleibt, auch wenn Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Rolle abnehmen.
Anselm Grün
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Das ist das Ende – für mich der Beginn des Lebens.
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Helen Keller
Wir sind aus solchem Stoff wie Träume gemacht, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.
William Shakespeare
T.S. Eliot
Abraham Joshua Heschel